Defekt am Heimweltcup

An den Weltcup in der Lenzerheide reiste ich direkt aus dem Höhentrainingslager vom Berninapass. Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll und hatte vier grosse Sprünge zu bewältigen. Weil die Runde nur einen längeren Aufstieg hatte, konnte man sich nie erholen und die grosse Hitze erschwerte das Ganze noch zusätzlich. Es waren sehr viele Schweizer Fans am Streckenrand und feuerten uns Fahrerinnen zu Höchstleistungen an. An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Zuschauern für die lautstarke Unterstützung. So macht Rennen fahren richtig spass.

Der Start gelang mir ganz gut und so konnte ich an ca. 10 Stelle in die erste Abfahrt einbiegen. Bis zur vierten Runde bewegte ich mich immer zwischen dem 10 und 13 Rang. In der fünften Runde erwischte ich bei der Landung eines Sprunges einen spitzen Stein und hatte am Hinterrad Platten. So musste ich auf dem Weg zur Techzone immer wieder vom Bike steigen und einzelne Passagen zu Fuss bewältigen. Durch diesen Zwischenfall verlor ich viel Zeit aber auch wertvolle Plätze. Das Rennen nahm ich dank eines schnellen Radwechsels von unserem Mechaniker anschliessend auf dem 21. Rang wieder in Angriff. Die verbleibenden 2.5 Runden waren dann noch hauptsächlich Kampf gegen die Hitze und die schwindende Kraft.

Den Heimweltcup beendete ich auf dem 21. Rang. Das ist nicht wirklich das, was ich mir vorgestellt habe. Das nächste Rennen für mich ist die Schweizermeisterschaft in zwei Wochen in Langendorf. Herzlichen Dank dem Focus XC Team für die wiederum super Betreuung 😀

Übrigens, das Tele1 machte mit mir eine Vorschau auf den Heimweltcup. Hier noch der Link zum nach- oder wieder- anschauen 😉


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