Sunshine Cup Zypern

Wie die letzten drei Jahren startete ich auch diese Saison mit dem Cyprus Sunshine Cup.

Für mich ist es eine ideale Saisonvorbereitung mit einem kurzen, zwei längeren und einem „normalen“ Rennen. Obwohl ich bereits zu Hause schon einige Intervalle gemacht habe, ist es immer super noch einige richtig harte Einheiten in der Wärme zu machen. Richtig leiden und über meine eigenen Grenzen gehen, das kann ich nur bei den Rennen.

Wie bereits gesagt, war die erste Etappe von insgesamt vier Etappen ein Zeitfahren. Mir gelang ein guter Lauf und so beendete ich den ersten Tag auf Rang 4.

Beim zweiten Tag galt es 47.9 km und 2’100 hm zu bewältigen. Beim ersten langen Aufstieg konnte ich ein hohes Tempo fahren und zu oberst als erste der Verfolgergruppe in die Abfahrt einbiegen. In der Abfahrt konnte ich die restliche Gruppe abhängen und zu den Fahrerinnen vor mir aufschliessen. Beim welligen Teil hatte ich etwas Mühe mit dem hohen Tempo. Ich schaffte es immer wieder knapp an der Gruppe dran zu bleiben. Den Schlussaufstieg (nur 3 km dafür gefühlte 90° Steigung :-P) nahm ich an ca. 5. Stelle in Angriff. Da die Renndauer schon bei über 2 Stunden lag, fehlte mir dann aber die nötige Kraft. Zudem erlitt ich einen völligen Einbruch und schaffte es mit Ach und Krach als 11. ins Ziel.

Da ich am Vortag fix und fertig war, nahm ich mir nicht allzu viel vor für die 3. Etappe. Es standen 45.3 km und 1’500 hm auf dem Programm. Beim Start geht es lange an einer Teerstrasse entlang. Die Jahre zuvor hatte ich jeweils grosse Mühle um bis zum Ende des Aufstiegs mit den Besten mitzuhalten. Dieses Jahr ging es relativ gut und so konnte ich die erste Abfahrt in den vorderen Rängen bewältigen. Ich erwischte für den langen Aufstieg eine gute Gruppe und konnte bis zum höchsten Punkt das Tempo durchziehen. Im Single-Trail Aufstieg wurde die Gruppe dann immer kleiner, bis dann zu oberst jede Einzeln ankam. In der Abfahrt und im flacheren Teil waren wir dann wieder zu viert unterwegs. Bis in Ziel harmonierten wir gut und ich beendete das Rennen als 9.

Am letzten Tag stand dann noch das Cross Country Rennen auf dem Programm. Zum Glück gibt es weniger lange Aufstiege und viele technische Abschnitte. Ich erwischte einen super Start und konnte weit vorne in den ersten Single-Trail einbiegen. Dies ist ein grosser Vorteil, weil es hinten immer wieder stockt und vorne kann man sein Tempo fahren. Bis zum Schluss konnte ich ein sehr hohes Tempo fahren. Glücklich die vier Tage wieder hinter mir zu haben überquerte ich die Ziellinie als sehr gute 5.

Im Gesamtklassement konnte ich mich dank dem letzten Tag noch auf Platz 7 verbessern. Vielen Dank dem Focus XC Team für die super Betreuung vor, während und auch nach den Rennen.


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